Die Frau mit den 5 Elefanten

Regie Vadim Jendreyko (Dokumentarfilm)
Musik Daniel Almada, Martin Iannaccone
Kamera Niels Bolbrinker
mit Swetlana Geier
CH/BRD, 93 Min., dt.F./teilw. russ. O.m.U., ab 6

Läuft seit 28.1., fest: bis 25.9. jeden Samstag um 13.00, 9.10. um 13.00
Schulvorstellungen

Termine bis 15.9.
Sa 11.9. um 13:00 



Die Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier

,Die Brüder Karamasov‘, ,Der Spieler‘, ,Verbrechen und Strafe‘, ,Böse Geister‘, ,Ein grüner Junge‘: Das sind die fünf Elefanten.

Diese Romane von Fjodor Dostojewski – mit nur 230 Seiten für ,Der Spieler‘, sonst eher 800 bis hin zu den 1500 Seiten der ,Brüder Karamasov‘ – erschienen in den Jahren zwischen 1994 und 2009 in der Neuübersetzung von Swetlana Geier.

Der Film ist ein Porträt, das der heute 87jährigen auf ihrem komplexen Lebensweg folgt. Als junge Frau gerät sie in den Wirren des zweiten Weltkriegs in Russland in die Hände der deutschen Armee. Mit ihrer Mutter landet sie in einem Lager bei Dortmund. Nach dem Krieg bleibt sie in Deutschland, gründet eine Familie und beginnt als Übersetzerin zu arbeiten.

Vor Vadim Jendrykos Kamera erzählt sie ihr spannendes Leben. Außerdem lässt Swetlana Geier den Zuschauer einen Blick in ihre Tätigkeit des Übersetzens werfen, ihre unstillbare Suche nach den richtigen Worten.

Kameramann Niels Bolbrinker wurde für seine Arbeit an
,Die Frau mit den 5 Elefanten‘ für den Deutschen Kamerapreis nominiert.