Inception

Regie Christopher Nolan
Kamera Wally Pfister
Musik Hans Zimmer
Darsteller Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page,
    Tom Hardy, Ken Watanabe, Dileep Rao, Cillian Murphy
USA/GB 2010, 149 Min., engl. O.m.U., ab 12

Läuft seit 29.7., Schulvorstellungen

Termine bis 8.9.
So 5.9. um 19:30, 22:30, 
Mo 6.9. um 21:15, 
Di 7.9. um 21:30, 
Mi 8.9. um 21:30 


Paris wird „aufgerollt“...

A dream within a dream within a dream...

Was wäre, wenn wir in Träume anderer eindringen könnten? Wenn wir gemeinsam träumen und in einem gemeinsamen Traum leben könnten? Das war Chris Nolans Grundidee für seinen neuen Film ,Inception‘...
...der von Dom Cobb handelt, einem professionellen Traumdieb. Er stiehlt allerdings keine Träume, sondern Ideen aus dem Unterbewussten der Menschen, in deren Träume er eingedrungen ist.
In ,Inception‘ soll eine Idee einpflanzen! Das Problem dabei ist nur, daß Dom das noch nie gemacht hat – oder fast nie...

Christopher Nolan macht Filme, die anders sind. Viele erinnern sich noch an ,Memento‘, der ihn bekannt gemacht hat und der stringent rückwärts erzählt war: von der Gegenwart in die Vergangenheit.

Neben ,Memento‘ lief damals auch sein Debutfilm ,Following‘ als Hamburger Erstaufführung im Abaton, den wir zum Vergleich zeigen. In beiden Filmen gibt es Hauptfiguren mit dem Namen Cobb (siehe rechts). Seit ,The Dark Knight‘ zählt Chris Nolan zu den Großen des Hollywood-Kinos.

Das hält den Briten nicht ab, für seine Filmen regelmäßig britische Darsteller zu verpflichten – so ist es auch bei ,Inception‘. Dem Team rund um Leonardo diCaprio stehen die Briten Cillian Murphy und Pete Postlethwaite gegenüber. Die Frau im Team spielt die „Kindfrau“ Ellen Page (die junge Heldin aus ,Juno‘).
Eine besondere Rolle übernommen hat Marion Cotillard (Oscar und César für ihre Edith Piaf-Darstelung in ,La vie en rose‘): sie spielt Doms verschiedene Ehefrau, die nur noch in seinen Träumen lebt – Sanftheit, Schönheit und Unberechenbarkeit eines Traum­ideals.Augenzwinkernder Querverweis: Wenn es gilt, aus den Träumen zu erwachen, erklingt ,Je ne regrette rien‘ von Edith Piaf.

,Inception‘, der neue Genie-Streich von Christopher Nolan, spielt im Land der Träume. Dieses Land erlaubt dem Regisseur, praktisch jede nur denkbare Film-idee einzusetzen: Schon in den ersten Sequenzen wird Paris auf sich selbst gefaltet, werden die Dimensionen verschachtelt. Doch das sind nur Fingerübungen. Im Ernstfall geht es von einer Traumschicht in die nächste und dann noch eine Schicht tiefer hinab...

Wir zeigen das untertitelte Original dieses großen Film-Abenteuers, dessen zweieinhalb Stunden wie im Fluge vergehen.

Eine kleine Auswahl an Internet-Seiten mit Kritiken zu ,Inception‘
- Roland Zag auf der Webseite the human factor
- Tobias Kniebe für die Süddeutsche Zeitung
- Andreas Borchholte schrieb für Spiegel-Online
- und Rochus auf Butt-kicking Babies (in deutsch)
Etwas filmwissenschaftlicher lesen sich...
- Werner Busch auf schnitt.de
- Martin Schwickert schrieb für epd-film
Einen Einstieg in die englisch-sprachigen Seiten finden Sie auf Mubi-Europe.
Links zu vielen weiteren Kritiken gibt es selbstverständlich auf imdb.

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