Specials & Gäste
Di 27.7.
20.00
Dicke Hose
Vorstellung mit Regisseur

Am 27. Juli ist Regisseur und Filmemacher Henna Peschel zu Gast

Mo 2.8.
20.00
Backbeat
Zum „Beatles-Sommer in Kooperation mit NDR 90,3

Der Schauspieler Kai Wiesinger – der auch in Ian Softleys Film über die Zeit der Beatles in Hamburg mitspielt –ist am 2. August um 20 Uhr zu Gast

So 8.8.
12.00
„Begegnungen im Abaton“
Eröffnung der Foto-Austellung im Foyer

Abaton-Gründer Werner Grassmann eröffnet die Ausstellung mit Premieren-Fotos
aus dreißig Jahren Abaton von Isabel Mahns-Techau – Eintritt frei

So 8.8.
12.30
Gloomy Sunday
Wunschfilm + -gast von Isabel Mahns-Techau

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung zeigen wir
den Film ,Gloomy Sunday‘ – Dazu ist der Regisseur Rolf Schübel zu Gast

So 15.8.
11.00
Ab nach Rio – Die Akte Guggenheim
Vorstellung ohne(!) Gast

Leider kann Regisseur Jens Huckeriede nicht kommen.
Er kommt aber zu den Matineen am 19.9. und 17.10.

So 22.8.
13.00
Sharukh und Rani
Die Elefantengeburten bei Hagenbeck

Dazu kommt Regisseur Helge Heggblum

Fr 27.8.
19.30

Herrenkinder
Premiere des Films über die „Napolas“

Zur Premiere kommen die Regisseure Eduard Erne und Christian Schneider

Mo 30.8.
19.30

Jane’s Journey
Dokumentarfilm über und mit Jane Goodall

Zur Premiere kommt der Regisseur Lorenz Knauer

Di 31.8.
19+20.45
Lesung: Wir wollen eine andere Welt
plus Film ,Nach Fünf im Urwald‘

Fred Grimm stellt sein Buch vor über das Gefühl, jung zu sein
in den Jahren 1903, 1920, 1936, 1959, 1973, 1996 und 2008

   

Kai Wiesinger
2.8. um 19.30

Zum Beatles-Sommer

Backbeat

Regie Iain Softley
Darsteller Stephen Dorff, Sheryl Lee, Ian Hart, Kai Wiesinger,
     Gary Bakewell, Chris O’Neill, Scott Williams, Jennifer Ehle
GB 1994, 100 Min., dt.F.

Gemeinsam mit dem Abaton und dem Museum „Beatlemania“ veranstaltet NDR 90,3 ein besonderes Kino-Ereignis: Gezeigt wird am 2. August um 19.30 Uhr der Iain Softleys Film ,Backbeat‘ aus dem Jahr 1994 über die Zeit der Beatles in Hamburg, als Stuart Sutcliffe noch zu Gruppe gehörte. Mit Kai Wiesinger wird einer der Hauptdarsteller anwesend sein und mit dem Publikum sprechen.

Zuvor spielt die Gruppe „Wish We Were The Beatles“ – ein Projekt um den Hamburger Musiker Wolfgang Timpe – live Beatles-Songs, zum Verwechseln ähnlich und eingespielt mit dem Original-Equipment aus den Abbey Road-Studios.

Diese Veranstaltung ist Teil des „Beatles-Sommer auf NDR 90,3“, der seit dem 13. Juli läuft und noch bis zum 20. August andauert – mit vielen Sendungen, Interviews und natürlich Beatles-Musik.

Anlass ist der 17. August 1960: vor einem halben Jahrhundert traten The Beatles zum ersten Mal in Hamburg auf – im „Indra“, am Ende der Großen Freiheit. „The Hamburg Sound“ ist zur Marke geworden; John Lennon hat es einmal auf den Punkte gebracht: er sei in Hamburg und nicht in Liverpool erwachsen geworden.


Stephen Dorff und Ian Hart
in Iain Softleys ,Backbeat‘

   

   

Werner Grassmann, Isabel Mahns-Techau
8.8. um 12.00

„Begegnungen im Abaton“
Premierenfotos aus 30 Jahren Abaton von Isabel Mahns-Techau

Eins, zwei, drei, im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit...
Im Abaton hat Isabel Mahns-Techau seit 1977 Menschen auf unseren Premieren im Bild festgehalten. Einige ihrer Fotografien zeigen wir ab 8. August in unserem Foyer: erstaunlich zu sehen, wer alles im Abaton war.

Vernissage
Abaton-Gründer Werner Grassmann und Isabel Mahns-Techau eröffnen
die Ausstellung am Sonntag, dem 8. August, um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss läuft als Wunschfilm
in Anwesenheit des Regisseurs Rolf Schübel...


Hauptdarsteller Ulrich Matthes, Filmkritiker Hellmuth Karasek und Regisseur Volker Schlöndorff vor Isabel Mahns-Techaus Kamera auf der Premiere von ,Der neunte Tag‘ im November 2004

Rolf Schübel, Werner Grassmann
8.8. um 12.30

Gloomy Sunday (Ein Lied von Liebe und Tod)

Regie Rolf Schübel
Drehbuch Ruth Toma, Rolf Schübel
nach dem Roman ,Das Lied vom traurigen Sonntag‘ von Nick Barkow
Darsteller Erika Maroszán, Joachim Król, Ben Becker,
     Rolf Becker, Ilse Zielstorff, Stefano Dionisi
BRD/Ungarn 1998, 112 Min., dt.F., ab 12

Termin 8.8. um 12.30 mit Gast, 15.8. um 12.45

Budapest Ende der 30er Jahre. László und Ilona sind über alle Maßen in einander verliebt. Eigentlich fehlt zur Vollkommenheit nur noch Musik, die abends die Arbeit in ihrem Restaurant begleitet: ein Piano und ein Pianist. Sie engagieren den jungen András, der sich bald in die schöne Ilona verliebt: eine Dreierbeziehung aus Freundschaft und Leidenschaft entsteht.

Hans Wieck, ein junger Mann aus Deutschland, würde gerne an dem Glück vor seinen Augen teilhaben. Als Ilona ihn zurückweist, stürzt er sich in die Donau. László holt ihn raus und setzt den Unglücklichen in den Zug nach Deutschland. Der Krieg beginnt.
Ungarn wird besetzt. Brigadeführer Wieck, beauftragt mit der ,Erfassung jüdischer Wirtschaftgüter‘, kehrt nach Budapest zurück...

Das Lied vom ,Gloomy Sunday‘ entstand tatsächlich in den 30ern in Budapest. Es wurde – von vielen Künstlern gesungen – in Ost und West zur ,Hymne der Selbstmörder‘. Rolf Schübel stellt dieses Lied in den Mittelpunkt seines tragischen und bewusst altmodischen Liebesfilms. Neben Joachim Król als László und Ben Becker als Wieck spielt die ungarische Schauspielerin Erika Maroszán vielgeliebte Ilona.


   

Christian Schneider, Eduard Erne
27.8. um 19.30

Herrenkinder
„Glauben, gehorchen, kämpfen“

Drehbuch, Regie Eduard Erne, Christian Schneider
BRD/Österreich 2009, 95 Min., ab 12

Termine 27.8. um 20.00 mit Gästen, 29.8. um 11.00


Der Volksmund nannte die „nationalsozialistischen Erziehungsanstalten“ kurz „Napola“. In diesen Anstalten sollten „große“ Nationalsozialisten herangezogen werden. Dazu wurden die Körper gestählt und der Geist gebrochen.

In ,Herrenkinder‘ sprechen ehemalige Napola-Schüler wie z.B. der Literaturkritiker Hellmuth Karasek und der ZEIT-Herausgeber Theo Sommer über ihre Erlebnisse in den Schulen.

Gäste
Am 27. August um 20 Uhr begleiten die Regisseure Christian Schneider
und Eduard Erne die Vorführung ihres Films mit einem anschließenden Gespräch.


Ehemalige Napola-Schüler
Hellmuth Karasek, Theo Sommer


   

Fred Grimm, Marie Biermann, Philipp Baltus
31.8. um 19.00

Lesung: „Wir wollen eine andere Welt“
Für immer jung: eine Zeitreise aus Tagebüchern, Briefen, Dokumenten

Wie war es, etwa in den Jahren 1903, 1920, 1936, 1959, 1973, 1996 oder 2008 in Deutschland jung zu sein? Wie war das mit der ersten Liebe? Wie mit den Eltern? Wie haben Jugendliche die Umwälzungen ihrer Zeit erlebt, wie die Schrecken zweier Kriege, die Momente des Glücks, wie die kleinen und großen Revolten? Und – vor allem – was schrieben die 12- bis 25-jährigen selbst darüber?

Aus über tausend Tagebüchern, Briefen, Aufsätzen, Blogs und Dokumenten junger Deutscher hat der Journalist und Historiker Fred Grimm eine neue, private Geschichte der vergangenen 110 Jahre zusammengestellt. Sein Buch „Wir wollen eine andere Welt“ (erschienen im Verlag Tolkemitt bei Zweitausendeins, bei uns an der Kasse erhältlich) führt uns auf eine Zeitreise: manchmal traurig, oft komisch, aber immer authentisch und berührend.

Lesung
Anlässlich des Erscheinens lesen am 31. August ab 19 Uhr die Schauspieler Marie Biermann und Philipp Baltus die besten Texte aus dem Buch. Nach dem Gespräch mit dem Autor Fred Grimm stellt er seinen Wunschfilm vor...

Nach Fünf im Urwald

Regie Hans-Christian Schmid
Darsteller Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel, Sibylle Canonica
BRD 1996, 99 Min., ab 6

Termin 31.8. um 20.45 mit Gast, 5.9. um 11.00

Der erste Kinofilm von Hans-Christian Schmid (,23‘, ,Lichter‘) erzählt von der 17jährigen Anna, die von zu Hause wegläuft, als die Eltern ihr nach einer heftigen Party verbieten, ein Casting in München zu besuchen. Axel Milberg und Dagmar Manzel brillieren als Spießereltern mit wilder Vergangenheit. Der Film kreist amüsant und tiefgründig um die tragikkomischen Seiten des Erwachsenenwerdens.



   

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